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Cook Islands

Cook Islands

Island Paradise with a Vengeance

sunny 28 °C
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Die Cook Islands sind ein willkommener Zwischenstop auf dem Weg von Los Angeles nach Neuseeland. Winzige Punkte im immerblauen riesigen pazifischen Ozean. Wir kommen nach einem sehr angenehmen 11-Stunden Flug mit Air New Zealand zunaechst auf Rarotonga an und checken bei Vara's am Muri Beach ein. Es ist zwar etwas windig, aber die grobe Richtung fuer das Wetter und die Aussicht stimmen.

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Die Zeit auf Rarotonga vertreiben wir uns im Wesentlichen mit Schnorcheln und Tauchen. Anne macht Ihren Padi und ich geniesse die Open Water Dives an der Nordseite der Insel. Die Sicht (Visibility) ist mit 30+ Metern fantastisch und es gibt eine Reihe von Riffbewohnern zu sehen, die ich dank des in L.A. erstandenen Unterwasser-Gehaeuses meiner Kamera diesmal auch festhalten kann... ;)

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Posing in der Schwerelosigkeit des Wassers

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Whitemouth Moray Eel

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Lion Fish im Wrack der Mataroa

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Tommy the Trigger Fish bei Edna's Anchor

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Blackspotted Puffer Fish

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Yellow Butterfly Fish

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Noch ein Trigger Fish

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Trumpet Fish

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Elegant durchs Wasser gleitende Eagle Rays in der Papua Passage

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Moorish Idol

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Ein aggressiver Picasso Trigger Fish in der Lagune

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Ein Damsel Fish in Feeding Frenzy

Nach einer Woche Rarotonga brechen wir nach Aitutaki auf, um dort den romantisch-kitschigen Suedseeinsel-Traum perfekt zu machen. Die Ankunft mit der kleinen Prop-Maschine ist auch schon recht vielversprechend. Wir werden mit Okulele-Klaengen und Blumenkette begruesst. Die im Voraus gebuchte Unterkunft in der Paradise Cove (der Name ist Programm) ist sogar viel schoener als von uns erwartet: unser Bungalow hat ein kleines Sonnendeck mit eingebauter Palme und ist 5 Meter vom Wasser direkt am Strand. Malerische Sonnenuntergaenge sind quasi mit eingebaut. All thumbs up ;)

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Am zweiten Tag auf Aitutaki ist der Himmel etwas bedeckt, und wir hoeren das erste Mal etwas von einem anrueckenden Cyclone. Naja, halb so schlimm, denken wir und gehen erst einmal auf zwei spektakulaere Tauchgaenge in der Arutanga Passage. Unterwegs gibt es 3 Sea Turtles, 2 White Tip Reef Shark, reihenweise Unicorn-Fish und einen coolen Swim-Thru zu sehen...

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Am fruehen Nachmittag beginnt es dann zu regnen, und die ersten Auswirkungen von Cyclone Pat machen sich bemerkbar. Ueberall auf der Insel werden die Fenster mit Brettern zugenagelt. Aitutaki macht sich Cyclone-proof. Allerdings sind alle Inselbewohner eigentlich recht entspannt, da in dieser Jahreszeit eigentlich alle 1-2 Wochen ein Cyclone an den Cooks vorbeizieht. Gegen abend wird es dann richtig windig. Offenbar hat der Sturm noch einmal auf Aitutaki zugedreht und wird nun ganz in der Naehe vorbeiziehen. Unser Bungalow wird von den Boeen kraeftig durchgeschuettelt, scheint aber zu halten. Um Mitternacht werden wir dann in das Haupthaus des Resorts evakuiert, da der Wind und das Unwetter mittlerweile unglaublich stark geworden sind. Auf dem kurzen Weg ins Haus werden wir durch den treibenden Regen klitschenass. Im Haupthaus fuehlen wir uns weitgehend sicher. Allerdings wird der Sturm auch noch einmal deutlich staerker. Zwischen 2 und 4 Uhr nachts ist dann der Hoehepunkt erreicht: der Strom ist ausgefallen, die Windboehen peitschen gegen die glaesernen Schiebetueren und biegen diese abwechselnd erstaunlich weit nach innen und aussen aus. Draussen tobt das schiere Chaos und wir sehen im Schein der Taschenlampe Wellblechteile und Palmenblaetter im Wind ums Haus herumtreiben.

Um 6 Uhr morgens ist der Sturm dann ueberstanden, und es wird langsam hell. Mit dem Tageslicht wird dann auch das Ausmass der Zerstoerung klar. Baeume sind entwurzelt und umgekippt. Betonpfeiler der Strommasten einfach umgekniggt. Viele Haeuser auf der Insel haben kein Dach mehr oder sind regelrecht in sich zusammengefallen. Nach Aussagen des Resort-Managements war das der zerstoererischste Cyclone seit ueber 50 Jahren. Aber offenbar wurde niemand verletzt. Glueck im Unglueck!

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Am ersten Abend nach dem Sturm sind die Strassen dann schon wieder freigeraeumt und eine gewisse Normalitaet stellt sich ein. Der Strom wird zwar noch 4-6 Wochen auf sich warten lassen, aber der Sonnenuntergang ist traumhaft und spottet der Zerstoerung, die der Cyclone keine 24 Stunden zuvor auf der Insel angerichtet hat. Krass... Wir verkuerzen jedenfalls unseren Aufenthalt auf Aitutaki angesichts der Lage und geniessen stattdessen noch ein paar ruhige Tage auf Rarotonga.

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Posted by stefan08 22:52 Archived in Cook Islands Comments (0)

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