A Travellerspoint blog

Bolivia

Titicaca-See und Isla del Sol

semi-overcast 15 °C
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Die Isla del Sol im bolivianischen Teil des Titicaca-Sees uebt einen schwer zu beschreibenden Reiz aus. Irgendwie ist hier alles ein bisschen wie Ferien auf dem Bauernhof... Morgens werden wir frueh vom I-AAA der Esel geweckt. Schafe und Esel laufen frei durch die Gassen. Gegenueber von unserem Hostel wird ein Schwein geschlachtet, die Borsten am Feuer abgebrannt und die Gedaerme zum Trocknen ausgelegt (YUM!) Fliessend Wasser ist nicht selbstverstaendlich (das Klo in unserem Bad wird per Kanister gespuelt) und die selbstgebaute "Dusche" im BaƱo Compartido mit 2500W Durchlauferhitzer ist ein sehr "erfrischendes" Abenteuer.

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Aber die beeindruckenden Andenpanoramen der Cordillera Real, die karge aber irgendwie schoene Landschaft und die traumhaften Sonnenuntergaenge entschaedigen reichlich fuer die zivilisatorischen Defizite. Und ausserdem, wo kann man sonst in einem Tag drei 4000er besteigen?

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Posted by stefan08 14:25 Archived in Bolivia Comments (0)

The World's Most Dangerous Road

Downhill Mountainbiking - aber richtig

sunny 15 °C

Wow! Dieser Trip war sicher ein absolutes Highlight meiner bisherigen Reise: Downhill Mountainbiking auf der "gefaehrlichsten Strasse der Welt" (auch Death Road genannt).

Die Statistik an sich ist schon beeindruckend: Start auf 4800m Hoehe ueber La Paz, Finish auf 1200m in der Naehe von Coroico ca. 63km entfernt. Dazwischen unzaehlige Kurven, Wasserfaelle, steile Abhaenge und jede Menge Geroellpiste.

Los geht es mit dem Minibus zum Startpunkt ca. 1 Std. von La Paz entfernt. Dort werden die Bikes und das Safety Gear ausgeteilt. Wir sind zu siebt mit 2 Guides unterwegs. Der Spass kann beginnen.

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Der erste Teil der Strecke ist ashaltiert und eine de facto Rennstrecke zum Schussfahren. Eine gute Gelegenheit die Bremsen und die Stossdaempfer des Bikes auszuprobieren und bei Tempo 60 die atemberaubenden Blicke ins Tal zu geniessen.

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Nach ca. 45 Minuten wendet sich jedoch das Blatt und der Asphalt weicht einer ca. 2-3 Meter breiten Geroellpiste. Rechts: eine senkrechte Felswand. Links: ein senkrechter Abhang, dessen Tiefe man aufgrund des Dschungels nur erahnen kann. Dazu Nebel und kleine Wasserfaelle, die sich auf die Strecke ergiessen und durch die man durchfahren muss. Ab und zu ein Truck oder ein kleiner Bus als Gegenverkehr. Na wenn das kein Spass ist...

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Nach ca. 3 Stunden sind wir am Ziel angekommen. Voellig durchgeschwitzt und immer noch total euphorisiert vom Rausch der Geschwindigkeit. Einmalig!!

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Posted by stefan08 14:03 Archived in Bolivia Comments (0)

La Paz

rain 12 °C
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Da alle Bustickets von Sucre nach La Paz nach Weihnachten bereits ausverkauft waren, haben wir uns zur Abwechslung mal einen Flug gegoennt. Fuer 50 EUR sparen wir uns 12 anstregende Stunden im Ruckelbus und gewinnen einen ganzen Tag in La Paz. Kein schlechter Deal! Und ausserdem, wann kann man sonst schon einmal auf einem 4060m hoch gelegenen Flughafen im treffend benannten El Alto landen ;)

Da wir von La Paz auf unserer Reise zuvor schon so die eine oder andere Horrorstory gehoert haben (Raubueberfaelle, Entfuehrungen, etc) sind wir entsprechend auf der Hut. Nach kurzer Zeit legt sich jedoch die Anspannung, da die Menschen auf den Strassen eigentlich recht zivilisiert aussehen und nicht den Eindruck machen, als wuerden sie einem sofort die Knarre unter die Nase halten. Naja, die Wertsachen bleiben im Hostel , und wir erkunden die Innenstadt. Ein nettes Cafe ist auch schnell gefunden, in dem wir das Ende des Nachmittag-Regens abwarten. Irgendwie ist es gar nich so uebel in La Paz...

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Die touristische Hauptattraktion der Stadt ist der Witches' Market, der allerhand guenstige Artesanias und Wollwaren aus Alpaca bietet, sowie auch sonst alles, was man noch so brauchen oder nicht brauchen koennte. Darunter z.B. auch so ausgefallene Dinge wie getrocknete Llama-Foeten, mit denen man -- gewusst wie -- die Erdgeister fuer sich gnaedig stimmen kann. Naja, viel Glueck dabei...

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Posted by stefan08 13:13 Archived in Bolivia Comments (0)

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