A Travellerspoint blog

April 2010

Flores II - Rinca

Die Drachenjagd

rain 26 °C
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Auf zur Drachenjagd! Das Trekking auf Rinca und der Besuch bei den Dragons bilden den kroenenden Abschluss unserer Tauchsafari um die Komodo-Inseln. Wir werden mit einem Boot in der Naehe der Ranger Station auf Rinca abgesetzt und laufen los. Durch den Regen der letzten Tage ist der Boden ziemlich aufgeweicht und es wird schnell klar, dass das Trekking hier eine Schlammschlacht wird.

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Schon nach wenigen Minuten sehen wir die ersten Komodo Dragons in der Naehe der Ranger Station herumlungern. Der Essensduft aus der Kuecke lockt sie an, aber aufgrund der mangelnden Sonne in den letzten paar Tagen haengen die Tiere nur traege herum. Sie sind mit ca. 2m laenge etwas kleiner als erwartet, aber ihr Anblick floesst doch angesichts der vielen Geschichten ueber attackierte Guides und verschwundene Touristen eine Menge Respekt ein.

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Nach ca. 1 Stunde Trekking durch den Busch erreichen wir das Highlight der Tour. Vor 2 Tagen haben die Komodo Dragons in einem kleinen Fluss einen Wasserbueffel erlegt. Dessen Kadaver liegt noch im Wasser und zieht nachmittags einige Warane fuer einen kleinen Snack an. Der Gestank des rottenden Bueffels ist ueberwaeltigend, aber wir muessen nicht lange warten. Nach wenigen Minuten taucht ein Waran aus dem Busch auf und macht sich an dem Kadaver zu schaffen. Er (oder sie) ist sehr aufs Fressen fokussiert und wir gehen immer naeher an das Spektakel heran: Waran frisst Bueffel. Super!

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Auf dem Weg zurueck zur Ranger Station sehen wir dann noch ein paar weitere (offenbar schon satte) Dragons und auch ein paar lebende Wasserbueffel. Safari Komodo-Style...

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Posted by stefan08 06:33 Archived in Indonesia Comments (0)

Flores I - Komodo Dive Cruise

Auf Safari unter und ueber Wasser

semi-overcast 29 °C
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Die 6-taegige Dive Cruise durch um die Komodo Inseln war ein absolutes Highlight unserer bisherigen Reise durch Indonesien. Auf einem gemuetlichen Holzboot mit allem Komfort durch das tuerkisfarbene Wasser tuckern und jeden Tag neue, spektaluaere Dive Sites erkunden... Einfach obergeil!

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Das Leben an Board folgt dabei einem straffen Rhythmus: Essen, Tauchen, Essen, Tauchen, Essen, Tauchen, Essen, Tauchen, Essen, Schlafen -- Repeat.

Das Wasser um die Komodos ist leider mit 25-26 Grad recht kalt und die Stroemung unglaublich stark. Aber dafuer ist die Vielfalt der Meeresbewohner in dieser Gegend unschlagbar. Hier ein kleiner Ausschnitt unserer Sichtungen:

Mantas, Mantas, Mantas!!!
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Anne in der starken Stroemung bei Castle Rock
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Giant Trevally auf der Jagd
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Schooling Sweetlips
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White Tip Reef Shark umgeben von Garden Eels
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Sea Turtle
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Stingrays
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Ein gelber Frogfish
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Languste
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Crocodile Fish
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Longnose Hawkfish
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Nudibranchs (Nacktschnecken)
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Sea Snake (sehr giftig)
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Mini Octopus (ca. 1cm)
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Einsiedlerkrebs
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Ein Coleman Shrimp in einem bunten Urchin
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Juvenile Moray Eel
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Ein faulenzender Seestern
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Posted by stefan08 05:38 Archived in Indonesia Comments (0)

Sumatra III - Bukit Lawang

Rumble in the Djungle

sunny 30 °C
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Bukit Lawang erreicht man nach ca. 4 Stunden Autofahrt durch endlose Plantagen aus Kokospalmen und Kautschukbaeumen. Der Ort selbst ist ein winziges Kaff an einem Fluss mitten im Dschungel. Orang-Utans sind hier die grosse Attraktion und ausser dem Dschungel-Trekking gibt es hier auch nicht viel mehr zu tun. Idyllisch irgendwie...

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Man merkt auch schnell, dass man hier in der Naehe des Dschungels ist. Ueberall gibt es grosse Ameisenstrassen, die jede Spur von Zucker sofort aufnehmen und anpeilen. Dreckige Teller auf dem Tisch nach dem Fruehstueck sind schnell von Ameisen ueberlaufen. Zudem gibt es ein paar dreiste Affen, die hier und da Essen von den kleinen Kiosken klauen und wieder in die Baeume verschwinden.

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Nach 2 Tagen Akklimatisation beginnen wir dann auch unseren Trek durch den Dschungel. Zunaechst ist der Pfad relativ ausgetreten, aber schon nach 30 Minuten biegt unser Guide einfach irgendwo ins Dickicht ab. Die Dschungeltour beginnt. Das erste was auffaellt, ist, dass im Dschungel irgendwie alles etwas groesser ist... v.a. die Ameisen.

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Aber auch die Baeume sind riesig und oft dicht von Lianen oder Kletterfeigen umrankt. Umgefallene Baeume werden von unzaehligen Termiten zersetzt.

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Nach ca. 1 Stunde Trekking sehen wir dann endlich die ersten Affen: Gibbons. Allerdings gehen die Gibbons auf Nummer sicher und bleiben hoch oben in den Baeumen (daher auf den Fotos nur schwer zu erkennen).

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Nach einer weiteren Stunde in der Mittagshitze haben wir wieder Glueck und treffen auf eine wenig scheue Gruppe von Thomas Leaf Monkeys. Lustige Gesellen, die sich wenig um unsere Anwesenheit und das viele Blitzlicht der Kameras kuemmern.

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Eine weitere anstrengende Stunde spaeter sehen wir endlich die Hauptattraktion der Dschungeltouren hier in der Gegend: Orang-Utans. Ein Weibchen mit Baby sowie ein junges Maennchen kreuzen den Weg und sind relativ unbeindruckt von uns gaffenden Touristen.

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Nach vielen steilen Haengen rauf und runter erreichen wir am spaeten Nachmittag endlich das Dschungel-Camp. An einem kleinen Fluesschen mit idyllischem Wasserfall hat ein Kollege unseres Guides bereits das Nachtlager aufgebaut: ein Bambusgestell mit Plastikplane drueber. Geschlafen wird ebenfalls auf einer Plastikplane auf dem harten Erdboden im Camp. Zum Schutz vor Spinnen, Schlangen und sonstigem Krabbelgetier wurde im Lager ein bisschen Salz verstreut... Na ob das hilft?

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Ein kurzes Bad unterm Wasserfall laesst die Strapazen des Tages vergessen und wir bestaunen die rege Tierwelt um unser Lager herum. Eine ganze Makaken-Familie tollt durch die Baeume ums Camp und hofft auf ein paar Leckerlis nach dem Abendessen. Drei grosse Warane (ca. 1,5m lang) tummeln sich im Wasser und zischeln am Ufer entlang.

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Nach dem erstaunlich reichhaltigen Abendessen ist dann noch ein wenig Abendunterhaltung in Form von Kartentricks angesagt bevor es frueh ins Bett geht. Die Nacht im Dschungel ist laut und hart. Staendig raschelt und kribbelt es irgendwo, die Guides schnarchen laut, und kurz vor morgen faengt es auch noch an, wie aus Kuebeln zu regnen... Zum Glueck haelt die Plastikplane dicht und wir koennen das Morgengrauen kaum erwarten.

Morgens zum Fruehstueck sehen wir dann noch einen grossen Skorpion an der Feuerstelle und sind froh, dass der uns in der Nacht nicht schon begegnet ist.

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Nach einem weiteren Tag anstrengenden Trekkings und ohne nennenswerte Tiersichtungen erreichen wir dann endlich das Ende unserer Dschungeltour: den Fluss. Dort steigen wir in ein Floss aus aufgeblasenen Autoreifen um und raften eine Stunde lang zurueck nach Bukit Lawang.

Fazit: Coole Erfahrung, der Dschungel, aber 2 Tage reichen dann auch...

Posted by stefan08 00:55 Archived in Indonesia Comments (0)

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