A Travellerspoint blog

Von Sipalay nach Puerto Princesa

Philippinen - Teil IV

sunny 32 °C
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Nach einer entspannten Woche in Dauin wird es Zeit weiter zu ziehen. Nach einigem Hin und Her entscheiden wir uns fuer die lange Route mit der Faehre ueber die Cuyo Islands nach Palawan. Es sollte leider anders kommen....

Doch zunaechst einmal reisen wir weiter nach Sipalay. 4 Stunden im Bus und eine kurze Fahrt im Pumpboat bringen uns zum Sugar Beach. Warum genau der allerdings so heisst, ist fuer uns nicht direkt zu erschliessen: der Sand ist alles andere als puderzuckerig und der Strand vollgestellt mit angelandeten Booten. Naja, wenigstens das Wasser ist angenehm pipi-warm und die Sonnenuntergaenge sind kitschig schoen. Alles in allem eine recht entspannte Angelegenheit mit netten Beach-Bungalows und Haengematten, aber nicht unbedingt ein Grund fuer lange Umwege. Fuer willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan sorgt die deutsche Kueche des Gastgebers, z.B. Schinken-Kaese-Spaetzle. Klasse!

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Nach 2 Naechten ziehen wir weiter gen Norden die Kueste von Negros entlang Richtung Bacolod. Wir haben Glueck, denn den ersten Teil des Weges nimmt und ein US-Philippinisches Paerchen mit dem Auto mit. Von Bacolod ist es dann nur noch eine kurze Faehrueberfahrt nach Iloilo. Leider kommt die Faehre jedoch mit einer Stunde Verspaetung erst kurz vor Sonnenuntergang im Hafen von Iloilo an (s.u.). Wir hetzen per Taxi weiter zum Anleger der naechsten Faehre nach Cuyo, nur um festzustellen, dass die Ueberfahrt bereits vollstaendig ausgebucht ist! @%#$!! Naechste Faehre erst in 2 Tagen. Doppel-@%#$!!

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Also dumm gelaufen! Im naechsten Internetcafe planen wir um und buchen einen Flug ueber Manila nach Puerto Princesa. Einen weiteren Tag in Iloilo vertroedeln wir dann entspannt mit Laundry, Shopping und Kino in einer Mall.

Mit Umweg und nicht ganz so abenteuerlich wie geplant erreichen wir dann endlich Puerto Princesa, die Hauptstadt der Provinz (und Insel) Palawan. Man merkt gleich, dass man hier etwas weiter ab vom Schuss ist. Die Infrastruktur ist schlicht. Die Haelfte der Stadt liegt am Abend dank zahlreicher 'Brown-out's im Dunkeln. Leitungswasser gibt es nur bis 22.00h. Stromsparen und Klimaschutz auf philippinisch ;)

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Nach einem ersten ausfuehrlichen Erkundungstag in Puerto Princesa (eigentlich ist man nach 2 Stunden durch) starten wir am zweiten Tag eine Tagestour zum Sabang Underground River. Leider landen wir mit einer uebergewichtigen, 9-koepfigen Grossfamilie aus Manila im selben Minibus. Na, Dankeschoen... Nach 3 Stunden erreichen wir endlich Sabang und haben hier erst einmal eine Stunde Ruhe am Strand, waehrend die Familie eine Kanu-Mangroven-Tour macht...

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Nach dem Mittagsbuffet am Strand mit noch etwa 100(!) anderen Touristen geht es dann endlich los zum Underground River. Strikt reglementiert werden wir mit Schwimmwesten ausgestattet (das erste Mal ueberhaupt auf den Philippinen) und zu sechst auf die bekannten Outrigger-Boote geladen. 10 Minuten spaeter sind wir dann am eigentlichen Eingang des Underground Rivers angekommen und warten in einer grossen Menschenhorde zur Freude der ortsansaessigen Moskitos, bis wir an der Reihe sind, in den Hoehlenfluss gerudert zu werden. Das Setting um den Hoehleneingang ist ja eigentlich ganz idyllisch, aber die vielen Menschen verderben uns ein wenig das Vergnuegen. Das Hoehlenerlebnis selbst ist dann zwar ganz nett, aber eher unspektakulaer. Unterwegs betet unser Paddel-Guide die mehr oder minder kreativen Namen von Steinsformationen herunter ("Cucumber", "Cathedral", "Sharon Stone"). Na-ja... Dafuer also der ganze Weg und Heckmeck??

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Posted by stefan08 06:45 Archived in Philippines Comments (0)

Dauin & Apo Island

Philippinen - Teil III

sunny 32 °C
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Dauin hatten wir urspruenglich gar nicht auf unserem Reiseplan. Aber die enthusiastische Empfehlung eines Tauchlehrers auf Malapascua hat uns dann schliesslich ueberzeugt: "Da seht ihr in einem Tauchgang so viele seltene Viecher, die ihr anderswo nie wieder sehen werdet!" Und so war's dann auch... Aber langsam.

Dauin Beach
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Erstmal geht's mit der Faehre von Tagbilaran nach Dumaguete, ein nettes kleines Staedchen im Sueden von Negros. Hier fuellen wir unsere Bargeldreserven am Bankautomaten auf und lassen uns -- mehr oder minder freiwillig -- von den mittags schon betrunken am Hafenboulevard sitzenden Sexpats ein paar Insidertips fuer Unterkuenfte in Dauin geben. Von Dumaguete geht es dann mit dem recht vollen Bus nach Dauin (so voll wie der Jeepney unten war er dann aber doch nicht ;))

Dumaguete Hafenboulevard
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Jeepney in Dauin
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So landen wir schliesslich im sehr empfehlenswerten Mike's Beach Resort (http://mikes-beachresort.com/). Hier ist alles brandneu, es gibt Kabel TV, Aircon, heisses Wasser in der Dusche und einen Frischwasser -Swimmingpool. Der pure Luxus! Ach ja, und Bier und Rum-Cola sind mit 45php (ca. 0,75 EUR) billiger als Wasser oder Eistee... Das Abendprogramm ist damit vorprogrammiert.

Tagsueber ist dann v.a. Tauchen angesagt. Am ersten Tag machen wir einen Ausflug zum idyllischen Apo Island, wo es bunte Korallen, Schildkroeten, Octopus und ein grossen Schwarm Jacks zu bestaunen gibt.

Apo Island Beach
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Schildkroete mit Putzerfischen
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Day Octopus
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School of Jacks
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An den Folgetagen machen wir dann noch eine Reihe von Tauchgaengen am Strand von Dauin. Hier ist Muck Diving auf dem vulkanischen Sand mit kuenstlichen Riffen (z.B. Autowracks) angesagt. Auf und in dem dunklen Sand tummelt sich tatsaechlich allerhand merkwuerdiges Getier (s.u.) -- Die Begeisterung ist fuer Nichttaucher vielleicht schwer nachzuvollziehen, aber hier sieht man bei einem Tauchgang gleich Reihenweise ansonsten unheimlich seltene und nur schwer zu findene Unterwasserbewohner (u.a. Wonderpus, Hairy Frogfish, Ornate Ghost Pipefish, Pipefish, Scorpionfish, Waspfish, Sea Moth, Flounder, etc.)

Wunderpus photogenicus
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Ornate Ghostpipefish
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Hairy Frogfish
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Commensal Shrimp
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Sea Horse
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Hinge-beak Shrimp
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Posted by stefan08 23:04 Archived in Philippines Comments (0)

Bohol & Panglao

Philippinen - Teil II

sunny 34 °C
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Nach einer wundervollen Woche auf Malapascua ziehen wir weiter nach Bohol. 4 Stunden Autofahrt nach Cebu, 2 Stunden auf der Faehre nach Tagbilaran und eine weitere halbe Stunde im Taxi bringen uns schliesslich ans Ziel:
Alona Beach auf Panglao.

Leider ist es hier nicht gar so schoen wie erhofft: Der Strand ist bis ans Wasser zugebaut mit Resorts und das Publikum besteht groesstenteils aus einheimischen und koreanischen Tourgruppen. Nicht so unser Ding! Wir versuchen, das Beste daraus zu machen und wollen dann schnell weiterziehen.

Am zweiten Tag machen wir daher einen kleinen Ausflug aufs Festland in Bohol und lassen uns mit einem Tricycle zum Tarsier Sanctuary fahren. Dort gibt es diese ungewoehnlich kleinen Gremlin-artigen Primaten aus der Naehe zu beobachten. Im Foyer des Sanctuary lesen wir, dass bei den Tarsieren ein einzelnes Auge groesser ist als das Gehirn. Also gute Sicht, aber nicht ganz so helle diese Viecher... Der Eindruck bestaetigt sich dann schnell als wir raus in einen umzaeunten Dschungel-Bereich gehen, um die Tarsiere live zu beobachten: Kleine Fellknaeule so gross wie eine menschliche Hand mit ulkigen grossen Augen und seltsamen Alienfingern... Einen Schoenheitswettbewerb gewinnen diese Tarsiere sicher nicht.

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Sehr empfehlenswert fuer alle Wagnerfreunde ist in diesem Zusammenhang auch folgendes Video eines Tarsiers:

Posted by stefan08 01:14 Archived in Philippines Comments (0)

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