A Travellerspoint blog

Ellora & Ajanta

Indien - Teil VI

overcast 28 °C
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Aurangabad ist die unspektakulaere Ausgangsbasis fuer unsere Exkursionen nach Ellora und Ajanta. Trotz der wohl knapp 900.000 Einwohner haben wir Schwierigkeiten, ein funktionierendes Internet-Cafe oder einen Supermarkt zu finden. Was soll denn das? Ach ja, und es regnet natuerlich auch immer noch...

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Am naechsten Tag geht es mit der Riksha frueh zu den Ellora Hoehlentempeln. Knapp 30 von Hand aus dem Fels geschlagene Hoehlen aus den unterschiedlichsten Epochen gilt es zu bewaeltigen. Bei den ersten paar Tempeln stoebern wir noch neugierig in jede kleinste Ecke. Danach geht es dann etwas schneller voran, da die Hoehlen vom Aufbau her doch alle aehnlich sind. Die detailreichen Reliefs und z.T. die schiere Groesse der Hoehlen sind unglaublich beeindruckend.

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Insbesondere phaenomenal-riesige Kailash-Tempel ist ein wunderschoenes Beispiel von purem Groessenwahn. Aus einem einzigen Stueck Fels wurde hier in 100 Jahren ein mehrstoeckiger Tempel mit reich verzierten Aussenwaenden und hohen Innenraeumen inkl. Siegessaeule und Elephantenstatue aus dem Berg geklopft. Totaler Wahnsinn...

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Auf dem Rueckweg von Ellora statten wir dann noch dem Dalautabad Fort einen Besuch ab, das strategisch guenstig auf einem kegelfoermigen Huegel unweit von Aurangabad in der Plaene liegt. Der Aufstieg hat es in sich und fuehrt vorbei an dicken Mauern und grossen Toren u.a. durch ein dunkles, von Fledermaeusen bewohntes Treppenlabyrinth, in dem frueher etwaige Angreifer mit heissem Oel geduscht wurden. Kuschelig!

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Fuer die Ajanta Caves buchen wir uns zur Abwechslung eine offizielle Tour. 2 1/2 Stunden mit dem Bus bringen uns nach Ajanta mit seinen ca. 30 faszinierenden Buddhistischen Hoehlentempeln. Diese sind von Hand aus dem Felsgestein einer Flussbiegung geklopft und sogar noch ein paar Hundert Jahre aelter als die Tempel von Ellora. Trotz ihres Alters -- z.T. aus dem 1. Jh. vor Christus -- sind in einigen Hoehlen die detailreichen Wandmalereien mit Szenen aus dem Leben Buddhas und seiner Genossen noch erstaunlich gut erhalten.

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Posted by stefan08 04:10 Archived in India Comments (0)

Mumbai

Indien - Teil V

rain 28 °C
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Ankunft in Mumbai um 7.00 morgens nach 8 Stunden in einem tiefgekuehlten Bus aus Hospet. Die Strassen sind wie leergefegt und wir erfahren schnell warum. Die Opposition hat zum "Bandh!" aufgerufen -- Generalstreik gegen die Inflation und kuerzlich angehobene Benzinpreise. Die Taxifahrer streiken mit und alle Geschaefte haben aus Angst vor Repressalien von den Gewerkschaften auch zu. Na, prima...

Immerhin fahren die regulaeren Government-Busse im Nahverkehr, so dass wir auf den leeren Strassen schnell zu unserem Hotel im Fort-Distrikt kommen. Leider muessen wir den ganzen weiteren Tag bis 18:00 (Streikende) mit ein paar lumpigen Keksen ueberbruecken, da nirgends etwas zu essen zu bekommen ist.

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An die Stadt Mumbai hatten wir eigentlich grosse Erwartungen: bunte Bollywood-Filme, koloniale Architektur und ein modernes indisches Stadtleben. Leider ist davon dank Monsoon nicht viel zu erkennen, denn es regnet jeden Tag 3-4 Mal laengere Zeit in Stroemen, so dass man sich kaum vor die Tuer traut. Die Architektur ist ziemlich runtergekommen, und die Strassen sind ueberall unglaublich schmuddelig. Immerhin, wir nutzen eine regenfreie Stunde fuer eine schnelle Innenstadtbegehung inkl. Victoria Terminal, Gateway of India und Taj Hotel.

Zuguterletzt ist v.a. das Taxifahren bei Nacht in Mumbai ein Abenteuer. Bei stroemendem Regen ohne Scheibenwischer und Licht hupend durch die Dunkelheit rasen ist haarstreubend...

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Posted by stefan08 03:25 Archived in India Comments (0)

Hampi

Indien - Teil IV

sunny 30 °C
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In Hampi sind wir endlich im ruralen, "coolen" Teil Indiens angekommen. Hampi's "Skyline" wird dominiert von einem massiven Hindu-Tempel, der morgens und abends in tollen Farben von der Sonne angestrahlt wird. In der Umgebung gibt es bizarre Felsformationen, in die hier und da kleine und groessere Tempel eingebettet sind. Monsoon sei Dank ist es unheimlich ruhig und oft haben wir Landschaft und Tempel quasi fuer uns alleine. Die Tempel selbst sind ca. 600 Jahre alt und mit feinsten Reliefs und Verziehrungen versehen. Ziemlich beeindruckend.

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Das Dorf Hampi selbst liegt inmitten der Tempelruinen. Einige streunende Affenbande gehoert mit zum Inventar der Tempel und macht insbesondere morgens das Dorf unsicher (vor unseren Augen wurden z.B. ein Salzstreuer vom Tisch geklaut und verschiedene Kleidungsstuecke von der Waescheleine "zweckentfremdet"). Hanuman, der Affengott, waere sicher stolz...

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Der Kontakt mit den Locals ist zwar aufgrund der Sprachbarriere nicht ganz so einfach. Aber offensichtlich machen die Inder von uns genauso gerne Fotos wie wir von ihnen...

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Der lokale Transport zwischen Hampi, Hospet und Umgebung laeuft hier weitgehend mit 3raedrigen Rikshas, auf die bis zu 10 Leute aufgeladen werden. Dazu gibt es noch Ochsenkarren und allerhand weitere kreative Fortbewegungsmittel...

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Posted by stefan08 09:10 Archived in India Comments (0)

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